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Seltene Ehrung für Aschendorfer Gerd Harpel

Bei der Übergabe der Heimatplakette an Gerd Harpel im Aschendorfer Heimathaus: v.l.n.r. Maria Harpel, Gerd Harpel, Hans Albers, Vorsitzender des Heimatvereins Aschendorf-Hümmling e.V., sowie sein Stellvertreter  Hans Grönloh.

Heimatplakette für herausragende Verdienste um die Heimatarbeit verliehen

Aschendorf. In über 40-jähriger Vorstandsarbeit, davon über 25 Jahre als 1. Vorsitzender hat Gerd Harpel nicht nur den traditionsreichen und aktiven Heimat- Bürgerverein in Aschendorf geführt, sondern immer auch im Heimathaus und in der Heimatarbeit  besondere Akzente gesetzt und in Aschendorf und weit darüber hinaus im wahrsten Sinne des Wortes Heimatgeschichte geschrieben. Für seine herausragenden Verdienste um die Heimatarbeit im nördlichen Emsland erhielt der  Aschendorfer Heimatvereinsvorsitzender Gerd Harpel die Heimatplakette, die höchste Ehrung, die der Heimatververein Aschendorf-Hümmling, e.V.  als Dachverband von 35 Heimatvereinen im nördlichen Emsland verleiht.

Seit 1978 verleiht der Heimatverein Aschendorf-Hümmling e. V. als Ehrenanerkennung für herausragende Verdienste um Aschendorf-Hümmling eine Heimatplakette, die an besondere Persönlichkeiten vergeben wird, die sich anhaltend und nachhaltig in spürbarer und erheblicher Art um das nördliche Emsland gemäß der Vereinssatzung verdient gemacht haben. Wie Vorsitzender Hans Albers auf der Jahreshauptversammlung des Heimat- und Bürgervereins in Aschendorfer Heimathaus mitteilte, wurden in diesen über 40 Jahren insgesamt 10 Pioniere der Heimatarbeit ausgezeichnet. Mit den 1. Vorsitzenden des Aschendorfer Heimatvereins werde nun mit Gerd Harpel eine Persönlichkeit, ein Denker und leidenschaftlicher Heimatfreund geehrt, der über Aschendorf hinaus seit über 40 Jahren Heimatgeschichte im wahrsten Sinne des Wortes geschrieben und gelebt habe. Hans Albers hob dabei besonders den Bau des Heimathauses, die Errichtung der Handwerkerhäuser, die zahlreichen Veröffentlichungen zur Ortsgeschichte, das von Gerd Harpel herausgegebene Quiz nördliches Emsland, das Lexikon Nördliches Emsland von A bis Z, Aschendorf früher und heute sowie die zahlreichen heimatgeschichtlichen Veröffentlichungen von Gerd Harpel in den Aschendorfer Heimatblättern hervor. Dr. van der Linde, der in Vertretung von Geschäftsführerin Daniela Kösters den Emsländischen Heimatbund und Emsländische Landschaft bei der Ehrung von Gerd Harpel vertrat, betonte in seinem Grußwort im Aschendorfer Heimathaus, dass man heute mit Dankbarkeit auf die Jahrzehnte der Zusammenarbeit mit dem Heimat- und Bürgerverein Aschendorf unter der Ägide Gerd Harpel zurückblicken könne. Der Verein war immer offen und kreativ engagiert zugunsten regionaler Kooperationen, die heute vor allen Dingen in der landschaftlichen Kulturarbeit zunehmend eine wichtige Rolle spielen. Im Zentrum des thematisch breit aufgestellten Heimathofes stand immer ein offenes Haus, wenn es um zentrale Veranstaltungen etwa des Heimatbundes ging. Der Gedanke der Verknüpfung von Heimatverein und Bürgerverein hat sich heute zu einem Modell herauskristallisiert, das gerade auch für Vereine in Orten von der Größe Aschendorfs hochinteressant und zukunftsfähig ist.  Die Beharrlichkeit, mit der in Aschendorf zur Ortsgeschichte geforscht und veröffentlicht wird, verdient hohe Anerkennung. Für Heimatbund und Landschaft sei -Gerd Harpel ein Ratgeber, dessen Wort Gewicht hat, betonte Dr. Benjamin van der Linde bei der Verleihung der Heimatplakette. 

Foto: Gerd Bohse, Heimat- und Bürgerverein Aschendorf e.V.

Großer Zusammenhalt der Aschendorfer Vereine – Fest der Vereine als Ersatz für das Maibaum aufstellen

Aschendorf. Nachdem auch in diesem Jahr wieder nicht der Maibaum in Aschendorf mit einem großen Familienfest aufgestellt werden konnte, haben sich 11 Aschendorfer Vereine entschlossen stattdessen ein „Fest der Vereine“ durchzuführen. Somit wird es am Samstag, 9. Juli und Sonntag, 10. Juli zu einem Familienevent in Aschendorf kommen, da am Sonntag der Heimat- und Bürgerverein (HBV) sein „Sommerfest“ durchführen wird.

Beide Veranstaltungen finden rund um das Heimathaus Aschendorf an der Waldseestraße 20 statt.

Am Samstag startet das Programm um 17 Uhr mit dem Familienprogramm, bei dem es kühle Getränke und Leckereien vom Grill zu familienfreundlichen Preisen gibt. Unter anderem wird für die Kinder eine Hüpfburg aufgestellt, sie können auf Ponys reiten, auf eine Torwand schießen und sich Stockbrot am Lagerfeuer zubereiten. Zudem backt der Heimat- und Bürgerverein wieder im historischen Steinofen auf traditionelle Weise ihr Heimatbrot. Musikalisch untermalt wird der Nachmittag vom „Realschulorchester“ und der Liedertafel Erholung/den ChoryFeen. Ab 20 Uhr startet dann das Abendprogram, bei dem die Lichtinstallationen sicherlich wieder für eine besondere Atmosphäre sorgen werden.

Das Sommerfest des HBV startet am Sonntag um 11 Uhr. Bei leckerem Essen, einer gemütlichen Stimmung, allerlei Selbstgemachtem und einem bunten Rahmenprogramm ist sicherlich für Jung und Alt das richtige dabei. Kinder können auf einem Flohmarkt ihr eigenes Geld verdienen, auf der Hüpfburg herumtollen, Stockbrot backen und sich an zahlreichen Kinderspielen beteiligen. Außerdem wird vom HBV wieder das Heimatbrot gebacken und alte Handwerkskunst vorgeführt. Eine Kreativausstellung, ein Gewinnspiel, das „Storchencafé“ und ein Schnupperboulen runden das reichhaltige Angebot ab.

Um 12 Uhr führt die Kolpingsfamilie Aschendorf wieder eine Fahrzeugsegnung durch. In der für alle Fahrzeuge, die am Straßenverkehr teilnehmen Gottes Segen für unfallfreie Fahrten erbeten wird.

Die Veranstaltung endet gegen 17 Uhr.

Prachtvoll geschmückter Osterbrunnen

In der Küche des Heimat- und Bürgervereins duftet es nach frischem Buxbaum, eifrige Hände schneiden die Zweige auf die passende Länge, bündeln sie zu dicken Sträußen und umwickeln mit handwerklichem Geschick die schwere Metallkrone, die später auf den Brunnen im Hof aufgesetzt wird. Zwischendurch wird erzählt, gelacht und man spürt: In der Luft liegt vorösterliche Freude, trotz des bescheidenen Wetters und trotz all der schlimmen Nachrichten, die uns aus der Ukraine erreichen.

Als der Bogen schließlich vollständig mit dem frischen Grün bedeckt ist, kocht schon das Teewasser, Geschirr klappert in der guten Stube nebenan und es ist Zeit für eine kleine Pause bei einem leckeren Stück Kuchen.

Nach der Teepause klart es draußen ein wenig auf, sodass die Buxbaumkrone auf den Brunnen gesetzt und mit zusätzlichen Bögen verziert werden kann. Abschließend wird der Osterbrunnen noch mit bunten Eiern geschmückt, die ihn zu einer Pracht werden lassen.

Nach gut drei Stunden ist der Brunnen fertig und die Kreativgruppe hat ihrem Namen wieder einmal alle Ehre gemacht. Der Osterbrunnen auf dem Heimathof bringt Farbe und Freude in die Welt und lädt noch bis Ende des Monats zu einem Spaziergang ein. Wir freuen uns über ihren Besuch!