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Eine Idee nimmt Gestalt an: Bürgergarten im Schatten der Aschendorfer Amanduskirche

Die Idee

Ein sog. Bürgergarten soll garteninteressierten Bürgerinnen und Bürgern aus Aschendorf und ggf. der Umgebung Gelegenheit und Raum zu gemeinsamer, aktiver Betätigung, aber auch zur Entspannung bieten. Gedacht ist dabei z. B. an Mieter ohne eigenen Garten, an ältere Mitbürger, die keinen eigenen Garten mehr bewirtschaften oder pflegen (können), aber in reduziertem Umfang gern weiterhin in einem Garten tätig sein möchten, an Newcomer, die hier unter Anleitung erste Gartenerfahrungen sammeln oder „alte Hasen“, die ihr oft reiches Gartenwissen so an jüngere Generationen weitergeben möchten, aber z. B. auch an Mütter, die nebst Kinderwagen ortsnah nur etwas Ruhe in grüner Umgebung suchen oder betagtere Herrschaften, die in der Laube in Ruhe ihre Zeitung lesen können, sich dort vielleicht auch auf ein Kartenspiel verabreden oder einfach mit anderen Gartenbesuchern sprechen und austauschen möchten, weil sich sonst keine Gelegenheit „zum Gespräch über den Zaun“ bietet.

Und überhaupt: Der „Bürgergarten“ soll nicht nur ein Ort des Tuns und Betätigungsfeld  überschäumender Gartenbegeisterung sein, sondern gleichermaßen auch ein Ort der Entspannung, Erholung und Muße sowie gern angenommener Treffpunkt für die Kommunikation untereinander und das interkulturelle Miteinander werden.

Die vegetationsärmeren Zeiten könnten genutzt werden, Angebote im Bereich gärtnerischer Wissensvermittlung zu teilnehmerinteressierenden Themen anzubieten (z. B. Rosenpflege, Kompostwirtschaft, Obstbaumschnitt etc.) und gemeinsam Planungen für das nächste Gartenjahr vorzunehmen.

Das Projekt

Auf Grund besonderer Umstände und Gelegenheit ergab sich unverhofft eine äußerst günstige Situation zur Realisierung der bereits längerfristig existierenden Projektidee.

Das Projekt „Bürgergarten“ befindet sich in der Entstehungsphase. Es wird in Trägerschaft des Heimat- und Bürgervereins Aschendorf (Ems) e. V. (kurz: HBV) durchgeführt. Projektleiter ist der stv. Vereinsvorsitzende Hans-U. Feller.

Das Gartenprojekt soll ein Beitrag zur zukunftsweisenden Stärkung und Verbesserung der infrastrukturellen Ortsstruktur sein, das Wohlbefinden der Bürger erhöhen und die Angebotspalette des HBV erweitern und bereichern. Mit dem Projekt wird auch der demografischen Entwicklung Rechnung getragen, wonach die Zahl der älteren Bürger ansteigt, diese aber oft gleichzeitig zu den potentiell an Gartenarbeit interessierten Mitbürgern gehören, weil Ihnen bei oft noch guter Gesundheit an einer sinnstiftenden, erfüllenden Beschäftigung und vorzugsweise an körperlicher Aktivität, Bewegung in frischer Luft und gesunder Ernährung gelegen und ihnen zudem zumeist ein Interesse an der Natur zu eigen ist.

Die wünschenswerte und angestrebte gemischte und kulturübergreifende Geschlechter- und Alterstruktur der Projektteilnehmer soll auf niederschwelligem Niveau in unkomplizierter Weise das Miteinander der Generationen und Kulturen fördern und stärken und so die Lebensqualität im Ort in einem Bereich verbessern, in dem Bedarf besteht und der größere Aufmerksamkeit verdient.

Das Grundstück

Das Projektgrundstück steht in Privateigentum, ist nahe dem Ortskern von Aschendorf in einer Entfernung von nur rd. 100 m zur Amanduskirche belegen und befindet sich trotz seiner Zentrumsnähe gleichwohl in idyllischer, geschützter, öffentlich nicht einsehbarer, aber gut zugänglicher Hinterlandlage.

Vorgehalten wird ein Gartengrundstück in der Größe von rd. 500 qm in nahezu idealrechteckiger Ausdehnung (kein sog. Handtuchgrundstück) und einer allseitigen sichtschützenden Schnittheckenumfriedung aus Weißdorn. Die nördliche Schmalseite grenzt sehr vorteilhaft an das Gelände des Heimathofs und hat einen Durchgang von/nach dort. Dadurch lässt sich die vorhandene Infrastruktur des Heimathauses (WC/Küche/Versammlungsraum) und der Hofgebäude (Gartengeräte etc.) mit für das Projekt nutzen, ohne dass insoweit Investitionen erforderlich sind. Die Bodenqualität entspricht der alten, gepflegten Gartenlandes. Das Gelände ist von ebener, normaler Struktur und z. Zt. flächig grasbewachsen. 

In dem zum Heimathof hin ausgerichteten vorderen Grundstücksteil sind eine kleine, efeuberankte Laube und einige kleinflächige, durch Zwischenhecken sichtgeschützte Rückzugsbereiche vorhanden. Diese grasbewachsenen Kleinflächen und/oder die sich daran anschließende flächendeckende Grasfläche stehen ganz oder auch als Teilflächen als Planungsareal zur Verfügung.

Der Garten

Der „Bürgergarten“ soll gegendüblich ländlich gestaltet werden, barrierefrei sein, alterserleichternde Elemente (z. B. Hochbeet, Trittplatten in Beeten, Sitzgelegenheit etc.) vorhalten, einige Besonderheiten zum (kurzen) Schauen und (längeren) Beobachten (z. B. Kräuterspirale, Nistkästen, Insektenhotel, phänologische Zeigerpflanzen, Solitärgehölze besonderer Art etc.) aufweisen, pflegeleicht bis -arm sein (z. B. Bodendeckerstauden), eine möglichst stete Blühfolge vorhalten, betonte Vogel- und  Insektenfreundlichkeit (z. B. für Schmetterlinge) aufweisen und in dem sich an den Ziergarten anschließenden Teil (in etwa hälftiger Größe der Gesamtfläche) als Nutzgarten (z. B. Gemüse, Naschobst) angelegt werden. Zwischen Zier- und Nutzgartenteil ist eine doppelreihige Trennbepflanzung wünschenswert, die ziergartenseitig als Rhododendrenhintergrund angedacht ist und nutzgartenseitig aus Beerensträuchern bzw. -hochstämmen bestehen könnte.

Die Werbebegleitung

Das in der Bevölkerung noch nicht ausreichend bekannte Projekt soll durch Öffentlichkeitsarbeit und Werbemaßnahmen unterstützt und weiter begleitet werden.

Dazu gehörte die Vorstellung des Projekts in der Tageszeitung, gehören die Führung einer Interessentenliste, die noch intensivere Bekanntmachung der Örtlichkeit „Bürgergarten“ durch zwei werbegraphisch auffällig gestaltete größerformatige Hinweispfeile an beiden Eingängen, Gesprächskreise mit interessierten Bürgern, redaktionelle Berichte zum Projektverlauf und zu Projektfortschritten in der Tageszeitung und die Mund-zu-Mund-Propaganda durch den HBV bei allen sich bietenden Gelegenheiten.

Zusätzlich überdenkenswert wären je nach Erfordernis auch die Auflage eines Flyers und die Gestaltung eines Werbebanners für eine nachhaltige Dauerwerbung an geeigneter Stelle.

Ihre Meinung ist uns wichtig! Bitte nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns mit, wie Ihnen dieses Projekt gefällt! Wir freuen uns auf Anregungen und beantworten gerne Ihre Fragen!

Hans-U. Feller

Wo der HBV zu Hause ist

Werbung ist nicht alles, aber ohne Werbung ist alles nichts! Das gilt auch für den HBV und sein Heimathaus, gemeinhin auch als die „gute Stube Aschendorfs“ bezeichnet.

Bislang  gelangten Besucher eben zu jener „guten Stube“ im Ort, wenn sie dem entsprechenden und handwerklich auch sehr ansehnlich mit einem dekorativen Pfannendach gestalteten Hinweis- und Empfangsschild an der Zufahrt folgten. Wurde dieses Schild indes übersehen, bei Dunkelheit mangels Beleuchtung nicht wahrgenommen, oder Besucher gelangten nur zufällig auf das Gelände des Heimathofs, mussten sie sich als ortunkundige Personen erst vergewissern, dass es sich bei dem vorgefundenen Gulfhaus Waldseestraße 20 um das Heimathaus handelt. Diesem Mangel wurde nun abgeholfen.

Seitlich vom Giebel, dort wo sich auch der Eingang zu Veranstaltungen auf der Diele befindet, wurde ein beidseitig beleuchtbares Werbeschild angebracht. Auf der Vorderseite zeigt es neben dem Vereinslogo deutlich sichtbar den Hausnamen und darunter für Veranstaltungsgäste den zusätzlichen Hinweis „Deele“.

Besuchern, die das Haus nach einer Veranstaltung verlassen, und deren Blick dabei auf die Rückseite des Werbeschildes fällt, wird der Sinnpruch „HBV und HEIMAT – Passt. Immer.“ mit auf den Weg gegeben. Gleichzeitig werden die Gäste mit dem plattdeutschen Gruß „Kiek moal weer in!“ verabschiedet und zu einem erneuten Besuch eingeladen.

Ein Gruß geht bei dieser Gelegenheit auch an alle „Buten Askendörper“, die das Heimathaus kennen und sich, egal wo auf der Welt sie sich jetzt aufhalten, gern an ihre Heimat erinnern. Vielleicht schreiben Sie uns mal, wo Sie dieser Gruß erreicht hat. Heimat verbindet!

Einen weiteren Gruß möchte ich auch an all jene Bürgerinnen und Bürger bei uns richten, die hier ihren neuen Lebensmittelpunkt gefunden haben und Aschendorf als neue Heimat annehmen. Sie sind willkommen und gern gesehen. Machen Sie mit bei unseren Aktivitäten! Das Heimathaus steht auch Ihnen offen. Ein Miteinander ist die beste Voraussetzung für gegenseitiges und kulturübergreifendes Verständnis.   

Hans-U. Feller

stv. Vorsitzender